Ein in vier Gebäuderiegel strukturierter Komplex
Das Projekt betrifft einen reinen Wohnkomplex, der aus neun Gebäuden besteht, die in vier verschiedenen Riegeln organisiert sind. Die Anordnung auf dem Grundstück folgt der natürlichen Topographie des Geländes, was zu Höhenunterschieden zwischen den einzelnen Gebäuden führt und die globale Höhenablesung komplexer macht.
Die Gesamtfläche beträgt 15.000 m², die sich auf 10.000 m² Wohnfläche und 5.000 m² Untergeschoss verteilen. Die Gemeinschaftsgaragen nehmen eine bedeutende Fläche ein und sind ein zentrales Element der Organisation des Geländes.
Eine Methodik, die mit unseren großen Ensembles identisch ist
Wie bei unseren großen Operationen wurde das Projekt um eine zentrale Masterdatei herum strukturiert. Diese Datei enthält die komplette Topographie, die Gemeinschaftsgaragen sowie die Querschnittselemente, die für die allgemeine Kohärenz des Modells erforderlich sind.
Jeder Gebäuderiegel wurde separat behandelt. Die Modellierung wurde für jedes Gebäude einzeln durchgeführt, um die Leistungsfähigkeit der Dateien, die Genauigkeit der Kontrollen und die Lesbarkeit der Ebenen zu gewährleisten. Nach der Validierung wurden die Modelle in die Masterdatei integriert, wodurch eine vollständige Koordination auf Standortebene gewährleistet wurde.
Diese Organisation ermöglicht es, unabhängig an einem Gebäude zu arbeiten, ohne die Kohärenz des Ganzen zu gefährden.
Eine feine Verwaltung der Höhenmeter
Die größte technische Schwierigkeit bestand in der Verwaltung der Ebenen. Kein Gebäude befindet sich auf der gleichen Eingangshöhe. Die Zugänge, Untergeschosse und Außenumläufe weisen aufgrund der natürlichen Neigung des Geländes ständige Verschiebungen auf.
Das Projekt wurde nicht georeferenziert. Ein Nullpunkt wurde auf der Höhe des Eingangs des untersten Gebäudes festgelegt, um als gemeinsame Höhenreferenz zu dienen. Diese Wahl gewährleistet die interne Stabilität des Modells und ermöglicht bei Bedarf eine spätere Anpassung an ein georeferenziertes System.
Organisation der Erhebung an einem besetzten Ort
Das Scannen wurde in einer einzigen einwöchigen Kampagne mit drei gleichzeitig arbeitenden Teams durchgeführt. Der Eingriff wurde genau geplant, um die Belästigung der Bewohner zu begrenzen.
Jede Wohnung wurde in einen Zeitplan mit zweistündigen Zeitabschnitten eingebunden, was eine reibungslose Rotation der Teams und einen kontinuierlichen Fortschritt über die vier Gebäuderiegel hinweg ermöglichte. Durch diese Organisation wurden Mehrfachrückführungen vermieden und die Erhebungskampagne im gesamten Perimeter gesichert.