3D-Vermessung und BIM-Modellierung der HLK-Anlagen eines Gebäudes
Bestehende Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen präzise digitalisieren
Bei einer Sanierung, einem Umbau oder einer technischen Begutachtung ist es unerlässlich, über zuverlässige Pläne der bestehenden Anlagen zu verfügen.
3D Scan Bat führt 3D-Laserscans von HLK-Anlagen – Heizung, Lüftung und Klimatisierung – durch, um deren Anordnung im Gebäude genau zu dokumentieren.
Mit dem 3D-Laserscanner lassen sich Technikräume, Heizungsräume, Schächte, Leitungen, Lüftungsanlagen, Anlagen und sichtbare Elemente mit ihrer tatsächlichen Position im Raum erfassen.
Ausgehend von der ermittelten Punktwolke können wir technische 2D-Pläne oder ein BIM-Modell des Bestands erstellen, die von HLK-Ingenieuren, technischen Büros, Architekten und Betreibern genutzt werden können.
⏱️Résumé in 20 Sekunden
Mit der 3D-Laservermessung lassen sich bestehende HLK-Anlagen schnell digitalisieren und ihre Geometrie sowie ihre tatsächliche Anordnung erfassen.
Heizräume, Technikräume, Rohrleitungen, Lüftungskanäle, Lüftungszentralen, Pumpen, Ventile und andere sichtbare Anlagen können in einem gemeinsamen räumlichen Referenzsystem dokumentiert werden.
Die Daten können anschließend in Form von 3D-Punktwolken, 2D-Plänen oder BIM-Modellen bereitgestellt werden, um den Ingenieuren eine zuverlässige Grundlage für ihre Planungen und Sanierungsprojekte zu bieten.
Warum sollte man eine 3D-Bestandsaufnahme der vorhandenen HLK-Anlagen durchführen?
In vielen bestehenden Gebäuden wurden die technischen Anlagen mehrfach umgebaut, ohne dass die ursprünglichen Pläne systematisch aktualisiert wurden.
Es werden Leitungen verlegt, Kabelkanäle verlegt, Anlagen ausgetauscht und neue Netzwerke schrittweise in die teilweise sehr beengten Technikräume integriert.
Die verfügbaren Pläne können daher erhebliche Abweichungen von der tatsächlich gebauten Situation aufweisen.
Die 3D-Laserscanner-Aufnahme ermöglicht es, direkt vom Bestandszustand auszugehen und eine präzise geometrische Dokumentation der zum Zeitpunkt der Bestandsaufnahme sichtbaren Anlagen zu erstellen.
Erfassung der Heizungsräume und Technikräume in 3D
In Heizräumen, Umspannwerken und Technikräumen sind in der Regel zahlreiche Anlagen auf engstem Raum untergebracht.
Mit dem Laserscanner lassen sich gleichzeitig die Raumgeometrie und die Position der verschiedenen sichtbaren Elemente erfassen: Heizkessel, Pumpen, Wärmetauscher, Verteiler, Rohrleitungen, Ventile, Lüftungskanäle, Lüftungszentralen und zugehörige Anlagen.
Das Ergebnis ist ein Präzises 3D-Punktwolkenmodell des Technikraums, wodurch sich später Entfernungen, sichtbare Durchmesser, Höhen, Abmessungen und Positionen der Anlagen messen lassen, ohne dass man jedes Mal erneut vor Ort sein muss.
Bestandsaufnahme der Heizungsnetze und Leitungen
Die Dokumentation der Sanitärinstallationen kann in bestehenden Gebäuden besonders schwierig sein.
Mithilfe der 3D-Laservermessung lassen sich die sichtbare Heizungs- und Kühlungsleitungen, ihren Verlauf, ihre Höhe und ihre Lage im Verhältnis zur Gebäudestruktur und zu anderen technischen Anlagen.
Je nach den Anforderungen des Projekts können diese Informationen anschließend zur Erstellung von Plänen oder zur Nachbildung bestehender Netzwerke in einem BIM-Modell verwendet werden.
Diese Methode eignet sich besonders gut zur Vorbereitung einer Heizungssanierung, des Austauschs von Anlagen oder der Integration neuer Geräte.
3D-Aufmaß der Lüftungskanäle
Lüftungsanlagen bestehen oft aus komplexen Netzwerken aus runden und rechteckigen Kanälen, die sich über mehrere Räume und Etagen erstrecken.
Mit dem 3D-Laserscanner lassen sich diese Lage, Geometrie und Platzbedarf sowie die wichtigsten zugehörigen Anlagen: Lüftungszentralen, Lüftungskästen, Lüftungsöffnungen, Auslässe und sichtbare technische Elemente.
Die Punktwolke erleichtert zudem die Analyse der Schnittstellen zwischen den HLK-Netzen, der Gebäudestruktur und den übrigen technischen Anlagen.
Eine präzise Grundlage für HLK-Ingenieure
Das Ziel der Vermessung besteht nicht nur darin, eine 3D-Darstellung zu erstellen.
Es geht vor allem darum, den HLK-Ingenieure und Planungsbüros eine zuverlässige geometrische Grundlage des Ist-Zustands.
Die Punktwolke kann direkt als Referenz in CAD- und BIM-Software verwendet werden, um die bestehende Anlage zu untersuchen, Umbauten vorzubereiten und den verfügbaren Platz für neue Anlagen oder Leitungsnetze zu prüfen.
Außerdem lassen sich damit Unsicherheiten verringern, die mit alten, unvollständigen oder nicht mehr dem tatsächlichen Zustand des Gebäudes entsprechenden Plänen verbunden sind.
Vom Punktwolkenmodell zum BIM-Modell für Heizung, Lüftung und Klimatisierung
Anhand der Laserscanner-Erfassung lassen sich die sichtbaren Anlagen in ein BIM-Modell des Ist-Zustands integrieren.
Je nach Projektanforderungen kann die Modellierung die Gebäudearchitektur, die Technikräume und die wichtigsten HLK-Anlagen umfassen.
Die Leitungen, Kanäle und Ausrüstungen werden dann in derselben digitalen Umgebung wie die Wände, Decken, Bodenplatten und tragenden Bauteile positioniert.
Diese Darstellung erleichtert die Koordination zwischen Architekten, HLK-Ingenieuren, Statikern und Fachunternehmen bei Umbauplanungen.
Einschränkungen und Konflikte vor Beginn der Arbeiten erkennen
In bestehenden Gebäuden ist der für neue Anlagen verfügbare Platz oft begrenzt.
Anhand der 3D-Bestandsaufnahme lassen sich die verfügbaren Trassen genau untersuchen und Bereiche identifizieren, in denen die neuen Leitungsnetze möglicherweise mit bestehenden Anlagen, Trägern, Decken, Wänden oder anderen technischen Einrichtungen in Konflikt geraten könnten.
Diese Kenntnis des Bestands bildet eine besonders nützliche Grundlage für die technische Koordination und die Vorbereitung der Sanierungsarbeiten.
Eine digitale Dokumentation der bestehenden Anlagen
Die Punktwolke dient zudem als digitales Archiv des Gebäudes und seiner technischen Anlagen zum Zeitpunkt der Erfassung.
Immobilienverwalter, Betreiber und technische Abteilungen können diese Unterlagen aufbewahren und für künftige Maßnahmen, Umbauten oder Wartungsarbeiten wiederverwenden.
Die Daten können in verschiedenen Punktwolkenformaten geliefert und je nach Auftrag durch DWG-/PDF-Pläne oder ein BIM-Modell im Revit-/IFC-Format ergänzt werden.
3D-Vermessung von Heizungs-, Lüftungs- und Sanitäranlagen für Renovierungen, Umbauten und technische Begutachtungen
3D Scan Bat unterstützt HLK-Ingenieure, Planungsbüros, Architekten, Generalunternehmer, Industrieunternehmen und Immobilienverwalter bei der Digitalisierung bestehender technischer Anlagen in der Schweiz.
Unsere Bestandsaufnahmen können sich auf einen bestimmten Technikraum, einen Heizraum, mehrere Stockwerke oder die Gesamtheit der sichtbaren Anlagen eines Gebäudes beziehen.
Die 3D-Laserscanner-Vermessung in Verbindung mit der BIM-Modellierung liefert somit eine zuverlässige geometrische Grundlage für die Planung, den Umbau oder die Sanierung von Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen.
Kontaktieren Sie uns für Ihr HLK-Bestandsaufnahmeprojekt in der Schweiz.